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Zu den Wandtafelzeichnungen von Rudolf Steiner

Einige Überlegungen und Anmerkungen anläßlich zweier Werk-Publikationen
zu Steiners Tafelzeichnungen erweitert um Gedanken zur Ganzheitlichkeit der Kunst
sowie zur Bedeutung der bildnerischen Tradition nebst einigen Zeichnungen und Zitaten aus der Geschichte der Kunst

Die Wandtafelzeichnungen, mit denen Rudolf Steiner seine Vorträge zeichnerisch und malerisch – zunächst auf Schultafeln, später auf schwarzem Karton – zu vertiefen pflegte, sind durch die beiden Bücher von Walter Kugler und Michael Bockemühl erstmals einem breiten Publikum erschlossen und in Steiners künstlerisches Werk eingegliedert worden.

In vorliegender Schrift wird neben einem kurzen Rückblick auf die Geschichte der Wandtafelzeichnungen und ihrer heutigen Präsentation auch der Frage nach ihrer künstlerischen Struktur bzw. ihrem Stellenwert im Gesamtoeuvre nachgegangen.

Zugleich wird eine Verbindungslinie zur Geschichte der Kunst hergestellt, wenn Steiner in eine klassische Tradition der geistigen Durchdringung von Bild und Text hineingestellt wird. Wie sich aus der Autonomie von Bild und Schrift wiederum eine neue Ganzheit entwickelt, ist neben Steiner auch an Bild- und Textbeispielen aus der irischen Kunst, von Leonardo, Dürer und Goethe oder von Hugo Kükelhaus und Joseph Beuys abzulesen.

Hrg.: Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik in Aachen e.V., Aachen 1994, 40 S., 11 Abbn., Preis: 4,- Euro
 
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