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Einmann-Bunker im Bürgerpark Moltkebahnhof (2018)

Zwei wohl kaum bekannte Relikte des II.Weltkriegs - auch Splitterschutzzellen genannt - liegen noch heute im Gebüsch versteckt im Kreuzungsbereich Vennbahnradweg Erzberger Allee im Frankenberger Viertel. Ursprünglich sollten sie wohl die Brückenbereiche der Bahnlinien schützen, die hier früher u.a. zum Moltkebahnhof führten und die von der Erzberger Allee über- bzw. unterquert wurden. In den kuppelförmigen Stahlbetonbunkern mit Sehschlitzen hielt sich im Fall eines Angriffs eine Person auf, die gegen Bombensplitter oder Feuerbomben geschützt sein sollte und entsprechende Alarmmeldungen abgeben sollte. Heutezutage bilden diese beiden Minibunker nur noch eine Fläche für Graffittis, könnten aber mit der Aufwertung des Bürgerparks wieder als ein historisches Orts-Dokument ans Licht der öffentlichkeit geholt werden.

 



 

 

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