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Meisterregisseur im Aachener Museum

Jean-Jacques Annaud besuchte anläßlich seiner Preisverleihung am 3. Mai 2004 auch das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum. Wie schon an der Thematik und Ausstattung seiner Historienfilme abzulesen ist, zeichnet Annaud ein besonderes Interesse an der Welt des Mittelalters aus. Früheste Begegnung mit der Kunst war nach seinen eigenen Worten der Erhalt eines Buches mit mittelalterlichen Skulpturen. Dementsprechend begeistert zeigten sich Annaud und seine Frau von dem Rundgang durch das Haus an der Wilhelmstraße. Unter der sachkundigen Führung von Museumsleiter Dr. Adam C. Oellers (re.) und Restaurator Michael Rief konnte die französische Delegation Spitzenwerke vom karolingischen Codex (garantiert nicht vergiftet), über lächelnde gotische Madonnen aus Köln, Höllenbilder und geschnitzte Dämonen bis hin zu alten Kuriosa aus den Depots der Museen besichtigen. Zum Abschluss hatte der Aachener Honorarkonsul Francois Briolant einen kleinen Empfang für die Gäste organisiert, bei dem Annaud durch einen Eintrag im Gästebuch des Museums nochmals seine wiederentdeckte Leidenschaft zur mittelalterlichen Plastik dokumentierte.

Gästebucheintrag im Suermondt-Ludwig-Museum:
„Welches Glück, diesen Ort der Erinnerung und der Schönheit zu entdecken für einen leidenschaftlichen Anhänger der mittelalterlichen Plastik, wie ich es seit meiner Jugend bin - anläßlich des Erhalts der Medaille Charlemagne in Aachen 03.05.04"

 

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