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Karl Otto Götz zum 100. Geburtstag (2014)

Es ist nur legitim, daß dem 1914 in Aachen-Burtscheid geborenen „Jahrhundert-Maler“ auch in seiner Heimatstadt die gebührende Reverenz erwiesen wird. Die Ausstellung „K.O.Götz – Malerei und Nebenwege“ im Suermondt-Ludwig-Museum (2.2. – 45.5.2014) griff vor allem auf Werke in rheinischem Privatbesitz zurück und zeigte neben malerischen Arbeiten aus acht Jahrzehnten auch zahlreiche Arbeiten, in denen Götz in anderen künstlerischen Medien experimentierte (mit Katalog-Dokumentation). Die Eröffnung wurde von über 400 Gästen besucht. Besonderes Interesse fand auch die Geburtstagsfeier im Museum am 22. Februar, wo neben Jazz-Musik (Heribert Leuchter auf dem Saxophon) und einer Lesung von Götz-Gedichten (Annette Schmidt) auch eine Diskussionsrunde stattfand. Hier erzählten unter der Moderation von Adam C. Oellers die beiden Künstler HA Schult und Jörg Eberhard u.a. von ihren damaligen Erfahrungen über Götz als Akademielehrer, Jürgen Claus erläuterte die wissenschaftstheoretischen Untersuchungen von Götz und Georg Bündgens berichtete von Kindheitserinnerungen an „Onkel Otto“ aus der Nachkriegszeit. Mit einer telefonisch direkt übermittelten Grußbotschaft an den Jubilar sowie mit einem Glas Sekt und einer „informellen“ Geburtstagstorte fand die Feier einen harmonischen Abschluß.


Blick in die Ausstellung (Foto Oellers)


Diskussion mit Jörg Eberhard, Adam C. Oellers und HA Schult (Foto C. Leventakos)


HA Schult und Annette Schmidt mit Geburtstagstorte (Foto Gerd Plitzner) zurück

 

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