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Stadt- und Bädergeschichte in Aachen 2006

Bereits in den 80er und 90er Jahren gründeten sich in Aachen mehrere Vereine und Arbeitsgemeinschaften, welche durch Sammeltätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit zu einer besseren Präsentation wichtiger Themen aus der Aachener Stadtgeschichte beitragen wollten – so z.B. der „Verein für Aachener Technikgeschichte e.V.“

Weiterhin gründete sich 1991 die „Gesellschaft der Freunde und Förderer für ein Bademuseum in Bad Aachen e.V.“ unter dem damaligen Vorsitzenden Prof. Dr. Axel H. Murken. Der Verein veranstaltete Vorträge, Exkursionen sowie Ausstellungen und sammelte Zeugnisse und Dokumente zur fast 2000 Jahre alten Aachener Bädergeschichte. Als das Ziel einer musealen Einbindung immer weniger realisierbar schien, löste sich der Verein im Jahre 2003 wieder auf. Das Restvermögen wurde satzungsgemäß dem stadtgeschichtlichen Museum übertragen, welches damit 2005 eine Reihe von Zeichnungen des frühen 19. Jhs. mit seltenen Darstellungen der Frankenburg (s. Abb.) erwarb.

Im Frühjahr 2007 wurde wiederum von verschiedenen Aachener Institutionen (Bürgerstiftung Lebensraum Aachen, ahu AG u.a.) ein Projekt zur Errichtung einer „Thermalwasserroute Aachen“ begründet. In den einzelnen Stationen der neuen innerstädtischen Geschichtsroute, der sog. „Route Charlemagne“, ist allerdings eine Präsentation der Aachener Bädergeschichte als eigenständiges Kapitel nicht mehr vorgesehen.

 


 

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